Über mich
Ich glaube daran, dass wir die Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen unseres Lebens oft längst in uns tragen. Manchmal sind sie nur leise geworden – unter all den Erwartungen, dem Funktionieren, den Rollen, die wir erfüllen, und den Vorstellungen davon, wie wir sein sollten. Meine Arbeit ist deshalb weniger ein „Ich zeige dir den Weg“ als ein Raum, in dem du deinen eigenen wieder hören kannst.
Mein Weg zur Spiritualität
Mein eigener Weg zur Spiritualität begann nicht mit einem großen Plan. Er entstand aus einer Zeit des Wandels und der Suche nach etwas, das tiefer geht. Ich begann, meiner Wahrnehmung wieder mehr zu vertrauen, feiner hinzuhören und mich mit den Ebenen unseres Lebens zu beschäftigen, die wir nicht immer mit dem Verstand erklären können.
Spiritualität wurde für mich dabei nie zu etwas, das außerhalb des normalen Lebens stattfindet. Sie ist für mich kein Rückzug aus der Welt. Sie lebt mitten darin: in der Natur, in einem Gespräch, am Feuer, in einem Moment der Stille, in unserem Körper, in unserer Intuition und manchmal in diesem ganz leisen Wissen: Das hier ist wahr für mich.
Über die Jahre habe ich verschiedene spirituelle und energetische Wege kennengelernt und mich ausbilden lassen. Jeder davon hat meinen Blick erweitert. Und zugleich wurde mir immer klarer, dass keine Methode wichtiger ist als der Mensch, der gerade vor mir sitzt.
Doch je länger ich Menschen begleite, desto klarer wird mir: Meine Aufgabe ist nicht, jemanden zu „reparieren“, ihm seine Themen abzunehmen oder fertige Antworten zu geben.
Ich halte Räume.
Räume, in denen nichts geleistet werden muss. In denen Gefühle da sein dürfen. In denen wir gemeinsam hinschauen, sortieren und auch einmal aushalten, dass die Antwort noch nicht sofort da ist.
Für die Zeiten dazwischen
Viele Frauen kommen zu mir in Zeiten des Wandels. Wenn das Alte nicht mehr richtig passt und das Neue noch nicht ganz sichtbar ist. Wenn etwas im Leben ruft, aber noch keine Worte dafür da sind. Wenn eine Entscheidung ansteht, Erschöpfung sich breitgemacht hat oder einfach die Sehnsucht entstanden ist, sich selbst wieder näherzukommen.
Genau diese Schwellen interessieren mich.
Nicht, weil ich weiß, was auf der anderen Seite auf dich wartet. Sondern weil ich glaube, dass in dir selbst etwas weiß, wohin dein nächster Schritt führen darf.
Wie ich dich begleite
In meinen Einzelsitzungen kann das ganz still geschehen – im Gespräch, über Wahrnehmung und energetische Arbeit. Manchmal kommen wir erstaunlich schnell an den Kern dessen, was gerade wirklich bewegt. Nicht, um etwas „wegzumachen“, sondern um es sehen und verstehen zu können. Denn Klarheit verändert oft mehr, als wir glauben.
In meinen Zeremonien entsteht diese Tiefe in Gemeinschaft. Wir sitzen mit Kakao zusammen, sprechen, schweigen, lachen, weinen, ziehen Karten, lauschen der Trommel oder sitzen am Feuer. Gerade die Übergänge im Jahreskreis berühren mich dabei sehr: Zeiten des Loslassens, des Neubeginns, der Fülle, der Einkehr und der Wandlung.
Meine Kreise sind bewusst klein. Denn mir geht es nicht darum, möglichst viele Menschen in einen Raum zu bekommen. Mir geht es darum, dass die Menschen darin wirklich Raum haben. Ich möchte dich sehen können. Ich möchte zuhören können. Und ich möchte einen Rahmen schaffen, in dem auch du dich selbst wieder hören kannst.
Vielleicht ist genau das das Besondere an meiner Arbeit: Es gibt keinen vorgefertigten Weg, den du bei mir gehen musst. Ich arbeite intuitiv, aufmerksam und auf Augenhöhe. Ich begegne dir nicht aus einer Rolle heraus, in der ich es besser weiß.
Ich gehe ein Stück neben dir.
Und manchmal braucht es genau das: einen Menschen, der präsent bleibt, während du dich selbst wiederfindest.
Spiritualität mitten im Leben
Ich bin nicht nur spirituelle Begleiterin. Ich bin auch Frau, Mutter, Ehefrau, Arbeitnehmerin und Selbstständige. Ich kenne das ganz normale Leben mit seinen Aufgaben, Fragen, Widersprüchen und dem täglichen Funktionieren.
Was mich trägt, sind die Natur und die Stille, Familie und Verbundenheit, wilde Blumen und nackte Füße, Bücher, ein herzliches Lachen, Feuer, Kakao und ehrliche Gespräche. Für mich gehören Tiefe und Leichtigkeit zusammen.
Wenn meine Räume etwas ermöglichen dürfen, dann genau das: einen Moment innezuhalten, dich selbst wieder zu spüren und deiner eigenen Wahrheit ein Stück näherzukommen.